Zeche Nordstern am Rhein-Herne-Kanal in Gelsenkirchen

Als auf dem Gebiet der Zeche Nordstern 1855 zum ersten Mal nach Kohle gesucht wurde, war dies der erste Schacht nördlich der Emscher. Zehn Jahre später erhielt die Zeche den Namen Nordstern, da sie die nördlichste Zeche des schwarzen Reviers war. Obwohl das Zechensterben schon in den sechziger Jahren begann, war Nordstern noch bis 1993 in Betrieb.

Zeche Nordstern in Gelsenkirchen

Das Gerüst über Schacht 2 und der Förderturm von Schacht 1 sind von Fritz Schupp, dem bekannten Industriearchitekten, erbaut worden. Er hatte 1929 mit seinem Kollegen Martin Kremmer die Anlagen der Zeche Zollverein geplant.

Seit dem Ende des Kulturhauptstadtjahres schmückt eine Skulptur des Künstlers Markus Lüppertz den Förderturm. Sie soll den griechischen Helden Herakles darstellen. Doch den Bewohnern des Stadtteils Gelsenkirchen-Horst gefällt der nackte, hässliche Mann auf dem Dach ihrer Zeche nicht.

Nordsternpark in Gelsenkirchen

Der Nordsternpark um die alte Zeche herum ist hingegen ein beliebtes Ausflugsziel für Familien und Schulklassen. 1997 wurde der Park im Rahmen einer Bundesgartenschau angelegt. Heute ist er ein Ankerpunkt der Route der Industriekultur.

2 Gedanken zu “Zeche Nordstern am Rhein-Herne-Kanal in Gelsenkirchen

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