Rheinorange in Duisburg an Rhein und Ruhr

In den vergangenen 12 Monaten bin ich immer mal wieder den Ruhrtalradweg entlang geradelt. Die Teilstrecken rund um Bochum, vom Kemnader See über Witten und Wetter bis zum Hengsteysee oder von Bochum-Dahlhausen zum Baldeneysee habe ich sehr oft gemacht, während die Teilstrecke Fröndenberg-Winterberg immer noch in meiner Routensammlung fehlt.

Rheinschafe in Duisburg, Ruhrmündung

Neben dem Teilstück von Hattingen nach Essen-Steele gefallen mir die letzten Kilometer zwischen Mülheim und Duisburg besonders gut. Vor allem die Flussmündung hat es mir angetan, also der Ort, an dem die Ruhr in einer großen Schleife in den Rhein fließt. Hier steht seit 1992 das Rheinorange, eine Skulptur des Bildhauers Lutz Fritsch. Sie ist aus Stahl, 25 Meter hoch, wiegt 83 Tonnen und leuchtet im Farbton RAL 2004, dem reinen Orange.

Rheinorange in Duisburg an Rhein und Ruhr

Auch von Duisburg-Ruhrort aus kann man das Rheinorange sehen. Einfach toll! Gemeinsam mit der riesigen Stahlplatte von Richard Serra, die auf der Schurenbach-Halde in Altenessen steht, ist das Rheinorange meine Lieblings-Skulptur im gesamten Ruhrgebiet.

Rheinorange, von Duisburg-Ruhrort aus

Duisburg ist also in jedem Fall eine (Rad-)Reise wert. Sei es, um das Lehmbruck-Museum zu besuchen oder auf den Spuren des Renaissance-Kartografen und Astrologen Gerhard Mercator zu wandeln, im Ruhrort Hafenatmosphäre zu schnuppern oder einfach nur in den Wiesen um das Rheinorange einen Sonnenuntergang zu beobachten.