Aus dem Leben einer Astrologin

Das Leben einer Astrologin im Ruhrgebiet ist spannend, aber anders als man denkt. Während am Wochenende die Seminare der Astrologie-Ausbildung stattfinden, gibt`s in der Woche viele andere Dinge zu tun.

Emails und Anfragen werden beantwortet. Artikel für Fachzeitschriften, das Astro-Blog oder andere Astro-Seiten im Netz werden geschrieben. On- und Offline-Werbung für verschiedene Astrologie-Seminare will geplant und unter`s Volk gebracht werden.

In der Woche finden die astrologischen Beratungen statt. Oft kommen Menschen, die mich seit Jahren oder Jahrzehnten kennen. Und sie kommen, um aktuelle Themen oder anstehende Veränderungen mit mir zu besprechen.

Ab und an sind es aber auch Erstberatungen, das bedeutet, dass Menschen mich zum ersten Mal konsultieren. Das ist jedes Mal ein Abenteuer. Finden wir eine gemeinsame Sprache? Wie lebt der Mensch sein Horoskop? Kann ich wirklich Hilfe und Unterstützung bieten?

Dazu kommen die Stunden, die ich mit eigener astrologischer Fortbildung und mit Supervision verbringe. Und die Kontakte zu befreundeten Astrologinnen und Astrologen wollen gepflegt werden. AstrologInnen brauchen ein Netzwerk, weil sie ihren besonderen Beruf außerhalb oder am Rande des Mainstreams ausüben.

Wie alle Selbständigen muss ich einen Teil meiner Zeit der Bürokratie opfern, das fängt bei vorbereitender Buchhaltung an und hört bei Telefonaten mit Behörden auf. Ich kenne niemanden, der kreativ arbeitet und diese Dinge gerne macht, aber sie gehören nun mal dazu. Saturn eben ;-).

Alles in allem wäre ein Leben in Festanstellung sicher bequemer und einfacher, aber ich genieße meine Selbständigkeit als Astrologin. Ich genieße das Privileg, einen Beruf auszuüben, der mir Freude macht, der mir zutiefst sinnvoll erscheint, in dem ich mich weiter entwickeln kann und der es mir ermöglicht, selbstbestimmt zu arbeiten.

Auch wenn ich wie alle Selbständigen mehr als 40 Stunden die Woche arbeiten, bleibt Zeit, meinen Hobbies nachzugehen. Da ist die Kunst. Ich liebe es, Ausstellungen zu besuchen und ich male und zeichne. In den letzten Jahren ist die Fotografie dazugekommen. Außerdem fahre ich leidenschaftlich gerne Fahrrad, kreuz und quer durch`s Ruhrgebiet.

Mein Fahrrad unten an der Ruhr

Astrologie in Bochum ist der virtuelle Platz für meine Fotos. Auch wenn ich dem Revier immer mal wieder Platz im Astro-Blog Neptunwelten einräume, fand ich es an der Zeit, meiner Liebe zum Ruhrpott einen eigenen Raum zu geben. Voilá, hier ist er.

Allen Besucherinnen und Besuchern wünsche ich kurzweiligen Aufenthalt. Und für alle Nicht-Ruhris: Möge meine Liebe zum schönen Ruhrgebiet eure Vorurteile dahinschmelzen lassen wie Butter an der Sonne. Glückauf!