Kunstwald und Zeche Teutoburgia in Herne

Nicht alle Zechen im Ruhrgebiet haben großartige Erfolgsgeschichten geschrieben. Die Zeche Teutoburgia im Herner Stadtteil Börnig, an der Grenze zu Castrop-Rauxel und dem Bochumer Norden, ist ein gutes Beispiel für Investitionen, die sich nicht ausgezahlt haben.

Zeche Teutoburgia in Herne

Der irische Unternehmer Thomas Mulvany, der die Zechen Shamrock, Hibernia und Erin gründete, hatte 1866 in Herne-Börnig sein Glück versucht, doch als sich herausstellte, dass die Kohle schwer zu fördern war, verkaufte er die Zeche recht schnell wieder. Weiterlesen

Die Knappen-Halde in Oberhausen am Centro

An einem der ersten warmen Tage in diesem Jahr ging es am Rhein-Herne-Kanal entlang nach Oberhausen. Gegenüber vom Centro liegt eine der ersten und ältesten Halden des Reviers, die Knappenhalde.

Vom Centro aus war es schwierig, mit dem Rad einen direkten Weg zur Knappenhalde zu finden. Über die vielbefahrene Essener Straße und die Knappenstraße stößt man jedoch schnell auf den Fußweg, der in Spiralenform bis nach oben führt.

Knappenhalde am Centro in Oberhausen

Die Knappenhalde ist etwas über 100 Meter hoch und damit die höchste Erhebung der Stadt. Auf dem Plateau ist ein kleines Stahlgerüst, ein ca. 15 m hoher Aussichtsturm, ähnlich wie die Balkone auf der Halde Hoheward. Weiterlesen

Schurenbachhalde in Altenessen

Die Schurenbach-Halde in Altenessen ist zu jeder Tages- und Nachtzeit sehenswert. Ihre Lage im Essener Norden, am Rhein-Herne-Kanal, unweit vom Nordsternpark in Gelsenkirchen, erlaubt einen großartigen Rundblick über das Ruhrgebiet.

schurenbach-halde

Wer Richtung Westen schaut, sieht die Kokerei von Proper-Haniel und die Halde mit dem Tetraeder, weiter am Horizont ist bei klarer Sicht der Gasometer in Oberhausen zu sehen. Weiterlesen

Das Colani-Ei in Lünen

Neben dem Alien-Landeplatz auf der Rheinelbe-Halde findet der Ruhr-Tourist ein weiteres futuristisch anmutendes Ausflugsziel im Ruhrgebiet. Es ist das Ufo des Designers Luigi Colani, das über dem ehemaligen Förderturm der Zeche Minister Achenbach in Lünen, Ortsteil Brambauer schwebt.

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Erst 1900 wurde die erste Kohle auf dieser Zeche gefördert, obwohl sie bereites 1877 gegründet wurde. Weiterlesen

Künstlerzeche Unser Fritz in Wanne-Eickel

Wer die Erzbahntrasse in Wanne-Eickel verlässt und an der ehemaligen Zeche Pluto vorbei in den Stadtteil „Unser Fritz“ radelt, landet auf dem Radweg der Industriekultur und fährt über eine der zahlreichen Brücken, die den Rhein-Herne-Kanal queren.

Wanne-Eickel Kanalbrücke

Auf der anderen Seite direkt unterhalb der Brücke finden Freunde des Ruhrpotts die Künstlerzeche „Unser Fritz“. Weiterlesen

Sonnenuhr auf der Halde Schwerin in Castrop-Rauxel

Die Sonnenuhr auf der Halde Schwerin in Castrop-Rauxel ist beeindruckend groß. Sie besteht aus 24 Stahlsäulen, die im Kreis angeordnet sind. Jeder Säule ist 10 Meterhoch. Der Durchmesser des Kreises beträgt 16,5 Meter.

Sonnenuhr Halde Schwerin Castrop-Rauxel

Schon 1993 hat der Künstler Jan Bormann diese Sonnenuhr für die Halde der ehemaligen Zeche Erin gebaut. Aus der Luft betrachtet werden vier Zugänge zur Halde sichtbar, die exakt nach den vier Himmelsrichtungen ausgerichtet sind. So erscheint die Sonnenuhr in der Mitte eines großen Raumkreuzes, Geokreuz nennt es der Künstler

Die Halde liegt 147 Meter über dem Meeresspiegel. Oben sieht man im Westen den alten Hammerkopf-Förderturm über Schacht 3 der Zeche Erin. In nordöstlicher Richtung ist die Dortmunder Skyline zu sehen, mit dem Florian im Westfalenpark, der Kreuzkirche und den Hochhäusern der Innenstadt.

Rheinorange in Duisburg an Rhein und Ruhr

In den vergangenen 12 Monaten bin ich immer mal wieder den Ruhrtalradweg entlang geradelt. Die Teilstrecken rund um Bochum, vom Kemnader See über Witten und Wetter bis zum Hengsteysee oder von Bochum-Dahlhausen zum Baldeneysee habe ich sehr oft gemacht, während die Teilstrecke Fröndenberg-Winterberg immer noch in meiner Routensammlung fehlt.

Rheinschafe in Duisburg, Ruhrmündung

Neben dem Teilstück von Hattingen nach Essen-Steele gefallen mir die letzten Kilometer zwischen Mülheim und Duisburg besonders gut. Vor allem die Flussmündung hat es mir angetan, also der Ort, an dem die Ruhr in einer großen Schleife in den Rhein fließt. Weiterlesen

Totems auf der Halde Haniel in Bottrop und Oberhausen

Die Halde Haniel liegt einerseits im Norden von Oberhausen und andrerseits zu großen Teilen auf dem Stadtgebiet von Bottrop – direkt an der Zeche Prosper-Haniel, die immer noch in Betrieb ist.

Totems auf der Halde Haniel in OberhausenDie Halde ist eine der höchsten im Ruhrgebiet. Mit ihren 159 Metern ist sie rund 45 Meter höher als der Teufelsberg, die höchste Schutthalde Berlins. Weiterlesen