Kunstwald und Zeche Teutoburgia in Herne

Nicht alle Zechen im Ruhrgebiet haben großartige Erfolgsgeschichten geschrieben. Die Zeche Teutoburgia im Herner Stadtteil Börnig, an der Grenze zu Castrop-Rauxel und dem Bochumer Norden, ist ein gutes Beispiel für Investitionen, die sich nicht ausgezahlt haben.

Zeche Teutoburgia in Herne

Der irische Unternehmer Thomas Mulvany, der die Zechen Shamrock, Hibernia und Erin gründete, hatte 1866 in Herne-Börnig sein Glück versucht, doch als sich herausstellte, dass die Kohle schwer zu fördern war, verkaufte er die Zeche recht schnell wieder. Weiterlesen

Planetenstraßen in Dortmund-Bövinghausen

Wer über den Springorum-Radweg und Altenbochum nach Gerthe hochradelt, hat den steigungsarmen Weg zur Zeche Zollern entdeckt, nebenbei bemerkt auch den zur Halde Schwerin in Castrop-Rauxel. Kurz vor der Zeche Zollern, die heute als Industriemuseum in  Dortmund-Bövinghausen fungiert, liegt ein ganzes Viertel mit Planetennamen.

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Das Viertel ist 1904 gebaut worden, kurz nachdem die Zeche Zollern ihren Betrieb aufnahm. Zollern ist eine späte Gründung, die meisten Zechen im Revier entstanden während der ersten „wilden“ Gründungsphase von 1850 bis 1870.

Zeche Zollern hingegen war eine Musteranlage der Gelsenkirchener Bergwerks AG und die Kolonie Landwehr wurde als Arbeitersiedlung im Gartenstadt-Stil errichtet und ebenso wie die Zeche sorgfältig geplant. Weiterlesen

Zeche Erin und der keltische Baumkreis in Castrop-Rauxel

Auf der Halde Schwerin in Castrop-Rauxel steht eine riesige Sonnenuhr. Sie besteht aus 24 Stelen und einem Stabdreieck, das genau nach Norden zeigt. Vier verschieden Treppen führen auf die Halde, sie markieren die vier Himmelsrichtungen.

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Schwerin war übrigens die erste Halde im Ruhrgebiet, die 1993 eine Landmarke bekam. Ein Besuch lohnt sich vor allem am Abend, wenn die Sonne zwischen den Stelen untergeht. Weiterlesen

Das Colani-Ei in Lünen

Neben dem Alien-Landeplatz auf der Rheinelbe-Halde findet der Ruhr-Tourist ein weiteres futuristisch anmutendes Ausflugsziel im Ruhrgebiet. Es ist das Ufo des Designers Luigi Colani, das über dem ehemaligen Förderturm der Zeche Minister Achenbach in Lünen, Ortsteil Brambauer schwebt.

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Erst 1900 wurde die erste Kohle auf dieser Zeche gefördert, obwohl sie bereites 1877 gegründet wurde. Weiterlesen

Halde und Zeche Lothringen in Bochum-Gerthe

Die Halde Lothringen ist eine von zwei Bochumer Halden. Anders als der Tippelsberg bietet sie keinerlei großartige Sonnenuntergangserlebnisse. Richtung Westen schaut man in ein kleines Birkenwäldchen.halde-lothringen

Für den Sonnenaufgang, derzeit um 5 Uhr in der Früh, wäre der Platz auf den gelben Stangen bestens geeignet, aber wer möchte schon morgens um halb 5 mit dem Rad in Bochums Außenbezirke fahren? Weiterlesen

Halde Pluto mit Aussichtsturm

Es ist gefühlt schon wieder eine kleine Ewigkeit her, dass eines Tages oben auf der Plutohalde eine Betonmauer stand und ich mich fragte, was nun dort passieren wird.

Jetzt ist meine Frage beantwortet. Der Klotz war der erste Schritt zum Bau eines kleinen Aussichtsturms. Damit ist ein nächster Bauabschnitt auf dieser Halde fertig. Es wird zwar immer noch weiter aufgeschüttet, aber allmählich wird das Gelände ein kleiner, neuer Freizeitpark am Rande von Wanne-Eickel.

Während ich in den letzten Jahren meist alleine dort oben stand, war gestern eine Familie mit Kindern unterwegs und mehrere Hundebesitzer und Nordic-Walkerinnen liefen auf der Halde herum.

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Künstlerzeche Unser Fritz in Wanne-Eickel

Wer die Erzbahntrasse in Wanne-Eickel verlässt und an der ehemaligen Zeche Pluto vorbei in den Stadtteil „Unser Fritz“ radelt, landet auf dem Radweg der Industriekultur und fährt über eine der zahlreichen Brücken, die den Rhein-Herne-Kanal queren.

Wanne-Eickel Kanalbrücke

Auf der anderen Seite direkt unterhalb der Brücke finden Freunde des Ruhrpotts die Künstlerzeche „Unser Fritz“. Weiterlesen