Zeche Vollmond in Bochum

Gaststätte und Restaurant Zum Vollmond befinden sich in Bochum-Langendreer an der Vollmondstraße 52. Wie kommt das Lokal zu seinem Namen?

Restaurant und Kneipe Zum Vollmond

Die Antwort ist naheliegend. Eine der ersten Zechen in Bochum hieß Vollmond, sie ist schon lange stillgelegt und befand sich in direkter Nachbarschaft zur Kneipe. Vollmond war ein ruhmreicher „Pütt“. Hier stand 1801 die erste Dampfmaschine des Ruhrgebiets. Sie wurde zur Wasserhaltung eingesetzt, musste also das Wasser in den Schächten tief unter der Erde nach oben pumpen.

1926 wurde Zeche Vollmond im Zuge der Rationalisierung des Ruhrbergbaus mit der Zeche Heinrich-Gustav zusammengelegt.

Halde Hoheward mit Sonnenuhr und einer Ekliptik aus Stahl

Die Halde Hoheward ist schlichtweg eine Halde der Superlative. Gemeinsam mit der Hoppenbruch-Halde nebenan bildet sie die größte Haldenlandschaft des Ruhrgebiets.

Haldenlandschaft Hoheward

Gleichzeitig ist sie einer der höchsten Aussichtspunkte im Revier und hat zwei Plateaus, die sich bestens für die Himmelsbeobachtung eignen. Auf dem südöstlichen Plateau befindet sich eine Sonnenuhr mit einem 8,50 Meter hohen Obelisk.

Obelisk der Sonnenuhr auf Halde Hoheward

Nördlich davon auf dem etwas höheren Plateau steht das große Horizontobservatorium, Weiterlesen

Stahl-Pyramide auf der Halde in Bottrop

Vom Bochumer Ehrenfeld bis zur Tetraeder-Halde in Bottrop sind es mit dem Fahrrad genau 26,73 km. Über die Erzbahntrasse bis zum Grimberghafen gelangt man auf der Route der Industriekultur zum Nordsternpark und von dort zur Halde mit der großen Tetraeder-Pyramide aus Stahl.

Tetraeder-Pyramide auf der Halde in Bottrop

Ähnlich wie die Holzypramide in Waltrop ist der Tetraeder begehbar. Weiterlesen

Malakowtürme in Bochum, Essen und Herne

Malakowtürme stammen aus den stürmischen Anfangsjahres des Bergbaus im Ruhrgebiet. Ein Malakowturm hat mehrere Meter dicke Mauern. Im Turm ist ein hölzernes Gerüst, unter dem eine Dampfmaschine steht und den Förderkorb mit Kohle und Bergmann nach unten und dann wieder nach oben transportiert.

Malakowturm Zeche Hannover in BochumAb ca. 1880/1890 ersetzte die Ingenieure das Holz durch Stahl. Weiterlesen

Alleine auf Halde Pluto in Wanne-Eickel

Die Plutohalde liegt in der Nähe der Zeche Pluto in Wanne-Eickel. Ich mag die Plutohalde sehr, obwohl sie nicht zu den spektakulären Halden im Ruhrgebiet zählt, wie die Halde Haniel in Oberhausen, die Tetraeder-Halde oder die Haldenlandschaft zwischen Herten und Recklinghausen, die Hoheward- und die Hoppenbruch-Halde.

Meine Sympathie für die Halde Pluto hat gleich mehrere Gründe: Weiterlesen

Zeche Nordstern am Rhein-Herne-Kanal in Gelsenkirchen

Als auf dem Gebiet der Zeche Nordstern 1855 zum ersten Mal nach Kohle gesucht wurde, war dies der erste Schacht nördlich der Emscher. Zehn Jahre später erhielt die Zeche den Namen Nordstern, da sie die nördlichste Zeche des schwarzen Reviers war. Obwohl das Zechensterben schon in den sechziger Jahren begann, war Nordstern noch bis 1993 in Betrieb.

Zeche Nordstern in Gelsenkirchen

Das Gerüst über Schacht 2 und der Förderturm von Schacht 1 sind von Fritz Schupp, dem bekannten Industriearchitekten, erbaut worden. Weiterlesen

Zeche Pluto in Wanne-Eickel

Auf Zeche Pluto in Wanne-Eickel sitzt heute die Grubenwehr der Deutschen Steinkohle. Wer nicht weiß, was die Grubenwehr ist: das sind die Kumpel, die bei Explosionen unter Tage die Verschütteten bergen. Ein gefährlicher und zugleich ehrenvoller Job.

Zeche Pluto in Wanne-Eickel

Zeche Pluto wurde 1856 begründet und am 31. März 1976 stillgelegt. Das Fördergerüst sieht fast genauso aus wie das Gerüst der berühmten Zeche Zollverein in Essen. Kein Wunder, denn es wurde von Fritz Schupp und Martin Kremmer gebaut, den beiden Architekten, die 1929 aus Zollverein die modernste Zeche des ganzen Reviers machten.

Der Name Pluto ist für eine Zeche naheliegend, herrscht doch der Gott der Unterwelt nicht nur über Höhlen, Erdspalten und die Verstorbenen, sondern auch über die Bodenschätze in der Tiefe der Erde. Das sind im Ruhrgebiet die schwarzen Diamanten. So wurde die Kohle nämlich früher genannt.