Das Colani-Ei in Lünen

Neben dem Alien-Landeplatz auf der Rheinelbe-Halde findet der Ruhr-Tourist ein weiteres futuristisch anmutendes Ausflugsziel im Ruhrgebiet. Es ist das Ufo des Designers Luigi Colani, das über dem ehemaligen Förderturm der Zeche Minister Achenbach in Lünen, Ortsteil Brambauer schwebt.

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Erst 1900 wurde die erste Kohle auf dieser Zeche gefördert, obwohl sie bereites 1877 gegründet wurde. Weiterlesen

Halde und Zeche Lothringen in Bochum-Gerthe

Die Halde Lothringen ist eine von zwei Bochumer Halden. Anders als der Tippelsberg bietet sie keinerlei großartige Sonnenuntergangserlebnisse. Richtung Westen schaut man in ein kleines Birkenwäldchen.halde-lothringen

Für den Sonnenaufgang, derzeit um 5 Uhr in der Früh, wäre der Platz auf den gelben Stangen bestens geeignet, aber wer möchte schon morgens um halb 5 mit dem Rad in Bochums Außenbezirke fahren? Weiterlesen

Halde Pluto mit Aussichtsturm

Es ist gefühlt schon wieder eine kleine Ewigkeit her, dass eines Tages oben auf der Plutohalde eine Betonmauer stand und ich mich fragte, was nun dort passieren wird.

Jetzt ist meine Frage beantwortet. Der Klotz war der erste Schritt zum Bau eines kleinen Aussichtsturms. Damit ist ein nächster Bauabschnitt auf dieser Halde fertig. Es wird zwar immer noch weiter aufgeschüttet, aber allmählich wird das Gelände ein kleiner, neuer Freizeitpark am Rande von Wanne-Eickel.

Während ich in den letzten Jahren meist alleine dort oben stand, war gestern eine Familie mit Kindern unterwegs und mehrere Hundebesitzer und Nordic-Walkerinnen liefen auf der Halde herum.

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Künstlerzeche Unser Fritz in Wanne-Eickel

Wer die Erzbahntrasse in Wanne-Eickel verlässt und an der ehemaligen Zeche Pluto vorbei in den Stadtteil „Unser Fritz“ radelt, landet auf dem Radweg der Industriekultur und fährt über eine der zahlreichen Brücken, die den Rhein-Herne-Kanal queren.

Wanne-Eickel Kanalbrücke

Auf der anderen Seite direkt unterhalb der Brücke finden Freunde des Ruhrpotts die Künstlerzeche „Unser Fritz“. Weiterlesen

Zeche Vollmond in Bochum

Gaststätte und Restaurant Zum Vollmond befinden sich in Bochum-Langendreer an der Vollmondstraße 52. Wie kommt das Lokal zu seinem Namen?

Restaurant und Kneipe Zum Vollmond

Die Antwort ist naheliegend. Eine der ersten Zechen in Bochum hieß Vollmond, sie ist schon lange stillgelegt und befand sich in direkter Nachbarschaft zur Kneipe. Vollmond war ein ruhmreicher „Pütt“. Hier stand 1801 die erste Dampfmaschine des Ruhrgebiets. Sie wurde zur Wasserhaltung eingesetzt, musste also das Wasser in den Schächten tief unter der Erde nach oben pumpen.

1926 wurde Zeche Vollmond im Zuge der Rationalisierung des Ruhrbergbaus mit der Zeche Heinrich-Gustav zusammengelegt.

Halde Hoheward mit Sonnenuhr und einer Ekliptik aus Stahl

Die Halde Hoheward ist schlichtweg eine Halde der Superlative. Gemeinsam mit der Hoppenbruch-Halde nebenan bildet sie die größte Haldenlandschaft des Ruhrgebiets.

Haldenlandschaft Hoheward

Gleichzeitig ist sie einer der höchsten Aussichtspunkte im Revier und hat zwei Plateaus, die sich bestens für die Himmelsbeobachtung eignen. Auf dem südöstlichen Plateau befindet sich eine Sonnenuhr mit einem 8,50 Meter hohen Obelisk.

Obelisk der Sonnenuhr auf Halde Hoheward

Nördlich davon auf dem etwas höheren Plateau steht das große Horizontobservatorium, Weiterlesen

Der Tippelsberg ist die schönste Halde von Bochum

Der Tippelsberg ist ein richtiger Berg. Er liegt 150 m über dem Meeresspiegel und da das  Ruhrgebiet zu großen Teilen nur ein paar Meter über diesem Spiegel liegt, ist der Berg, den die Bayern wahrscheinlich einen Hügel nennen, ein großartiger Aussichtspunkt. Bei klarer Sicht kann man bis zu 80 km weit gucken und hat einen freien Blick in alle Himmelsrichtungen.

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Anders als die Halden, die direkt neben den Zechen entstanden, wurde der Tippelsberg über einen Zeitraum von vierzehn Jahren als Deponie für Bauschutt genutzt und 1998 sogar komplett eingezäunt. Weiterlesen