Sonnenuhr auf der Halde Schwerin in Castrop-Rauxel

Die Sonnenuhr auf der Halde Schwerin in Castrop-Rauxel ist beeindruckend groß. Sie besteht aus 24 Stahlsäulen, die im Kreis angeordnet sind. Jeder Säule ist 10 Meterhoch. Der Durchmesser des Kreises beträgt 16,5 Meter.

Sonnenuhr Halde Schwerin Castrop-Rauxel

Schon 1993 hat der Künstler Jan Bormann diese Sonnenuhr für die Halde der ehemaligen Zeche Erin gebaut. Aus der Luft betrachtet werden vier Zugänge zur Halde sichtbar, die exakt nach den vier Himmelsrichtungen ausgerichtet sind. So erscheint die Sonnenuhr in der Mitte eines großen Raumkreuzes, Geokreuz nennt es der Künstler

Die Halde liegt 147 Meter über dem Meeresspiegel. Oben sieht man im Westen den alten Hammerkopf-Förderturm über Schacht 3 der Zeche Erin. In nordöstlicher Richtung ist die Dortmunder Skyline zu sehen, mit dem Florian im Westfalenpark, der Kreuzkirche und den Hochhäusern der Innenstadt.

Rheinorange in Duisburg an Rhein und Ruhr

In den vergangenen 12 Monaten bin ich immer mal wieder den Ruhrtalradweg entlang geradelt. Die Teilstrecken rund um Bochum, vom Kemnader See über Witten und Wetter bis zum Hengsteysee oder von Bochum-Dahlhausen zum Baldeneysee habe ich sehr oft gemacht, während die Teilstrecke Fröndenberg-Winterberg immer noch in meiner Routensammlung fehlt.

Rheinschafe in Duisburg, Ruhrmündung

Neben dem Teilstück von Hattingen nach Essen-Steele gefallen mir die letzten Kilometer zwischen Mülheim und Duisburg besonders gut. Vor allem die Flussmündung hat es mir angetan, also der Ort, an dem die Ruhr in einer großen Schleife in den Rhein fließt. Weiterlesen

Totems auf der Halde Haniel in Bottrop und Oberhausen

Die Halde Haniel liegt einerseits im Norden von Oberhausen und andrerseits zu großen Teilen auf dem Stadtgebiet von Bottrop – direkt an der Zeche Prosper-Haniel, die immer noch in Betrieb ist.

Totems auf der Halde Haniel in OberhausenDie Halde ist eine der höchsten im Ruhrgebiet. Mit ihren 159 Metern ist sie rund 45 Meter höher als der Teufelsberg, die höchste Schutthalde Berlins. Weiterlesen

Stahl-Pyramide auf der Halde in Bottrop

Vom Bochumer Ehrenfeld bis zur Tetraeder-Halde in Bottrop sind es mit dem Fahrrad genau 26,73 km. Über die Erzbahntrasse bis zum Grimberghafen gelangt man auf der Route der Industriekultur zum Nordsternpark und von dort zur Halde mit der großen Tetraeder-Pyramide aus Stahl.

Tetraeder-Pyramide auf der Halde in Bottrop

Ähnlich wie die Holzypramide in Waltrop ist der Tetraeder begehbar. Weiterlesen

Malakowtürme in Bochum, Essen und Herne

Malakowtürme stammen aus den stürmischen Anfangsjahres des Bergbaus im Ruhrgebiet. Ein Malakowturm hat mehrere Meter dicke Mauern. Im Turm ist ein hölzernes Gerüst, unter dem eine Dampfmaschine steht und den Förderkorb mit Kohle und Bergmann nach unten und dann wieder nach oben transportiert.

Malakowturm Zeche Hannover in BochumAb ca. 1880/1890 ersetzte die Ingenieure das Holz durch Stahl. Weiterlesen

Alleine auf Halde Pluto in Wanne-Eickel

Die Plutohalde liegt in der Nähe der Zeche Pluto in Wanne-Eickel. Ich mag die Plutohalde sehr, obwohl sie nicht zu den spektakulären Halden im Ruhrgebiet zählt, wie die Halde Haniel in Oberhausen, die Tetraeder-Halde oder die Haldenlandschaft zwischen Herten und Recklinghausen, die Hoheward- und die Hoppenbruch-Halde.

Meine Sympathie für die Halde Pluto hat gleich mehrere Gründe: Weiterlesen

Zeche Nordstern am Rhein-Herne-Kanal in Gelsenkirchen

Als auf dem Gebiet der Zeche Nordstern 1855 zum ersten Mal nach Kohle gesucht wurde, war dies der erste Schacht nördlich der Emscher. Zehn Jahre später erhielt die Zeche den Namen Nordstern, da sie die nördlichste Zeche des schwarzen Reviers war. Obwohl das Zechensterben schon in den sechziger Jahren begann, war Nordstern noch bis 1993 in Betrieb.

Zeche Nordstern in Gelsenkirchen

Das Gerüst über Schacht 2 und der Förderturm von Schacht 1 sind von Fritz Schupp, dem bekannten Industriearchitekten, erbaut worden. Weiterlesen