Himmelstreppe der Rheinelbe-Halde in Gelsenkirchen

Das erste Mal war ich auf der Rheinelbe-Halde, als Ursula Strauss noch als Astrologin in Gelsenkirchen-Ückendorf arbeitete. Das muss so um 2000 herum gewesen sein. Damals sind wir am Abend in der Dämmerung die Halde hochgeklettert.

Himmelstreppe Rheinelbe-Halde Gelsenkirchen

Ich sah zum ersten Mal die Himmelstreppe mit der Skulptur aus rohen Betonblöcken. Und war fasziniert. Es ist seitdem meine heimliche Alien-Landestation für`s Ruhrgebiet. Weiterlesen

Sonnenuhr mit Tierkreis in Witten-Heven

Wer den Ruhrradweg in Richtung Witten fährt und ihn in Herbede verlässt, um links an der Brauerei Sonnenschein entlangzuradeln, landet auf einer Anhöhe. Von dort hat man einen herrlichen Blick ins Ruhrtal und landet einige Kilometer weiter auf einer langen Straße, auf dem Hee.

Ruhrtal bei Witten im Ruhrgebiet

Am Ende dieser Straße steht ein Haus, das eine Sonnenuhr mit Tierkreis zeigt. Weiterlesen

Zeche Pluto in Wanne-Eickel

Auf Zeche Pluto in Wanne-Eickel sitzt heute die Grubenwehr der Deutschen Steinkohle. Wer nicht weiß, was die Grubenwehr ist: das sind die Kumpel, die bei Explosionen unter Tage die Verschütteten bergen. Ein gefährlicher und zugleich ehrenvoller Job.

Zeche Pluto in Wanne-Eickel

Zeche Pluto wurde 1856 begründet und am 31. März 1976 stillgelegt. Das Fördergerüst sieht fast genauso aus wie das Gerüst der berühmten Zeche Zollverein in Essen. Kein Wunder, denn es wurde von Fritz Schupp und Martin Kremmer gebaut, den beiden Architekten, die 1929 aus Zollverein die modernste Zeche des ganzen Reviers machten.

Der Name Pluto ist für eine Zeche naheliegend, herrscht doch der Gott der Unterwelt nicht nur über Höhlen, Erdspalten und die Verstorbenen, sondern auch über die Bodenschätze in der Tiefe der Erde. Das sind im Ruhrgebiet die schwarzen Diamanten. So wurde die Kohle nämlich früher genannt.