Zeche Erin und der keltische Baumkreis in Castrop-Rauxel

Auf der Halde Schwerin in Castrop-Rauxel steht eine riesige Sonnenuhr. Sie besteht aus 24 Stelen und einem Stabdreieck, das genau nach Norden zeigt. Vier verschieden Treppen führen auf die Halde, sie markieren die vier Himmelsrichtungen.

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Schwerin war übrigens die erste Halde im Ruhrgebiet, die 1993 eine Landmarke bekam. Ein Besuch lohnt sich vor allem am Abend, wenn die Sonne zwischen den Stelen untergeht. Weiterlesen

Sonnenuhr auf der Halde Schwerin in Castrop-Rauxel

Die Sonnenuhr auf der Halde Schwerin in Castrop-Rauxel ist beeindruckend groß. Sie besteht aus 24 Stahlsäulen, die im Kreis angeordnet sind. Jeder Säule ist 10 Meterhoch. Der Durchmesser des Kreises beträgt 16,5 Meter.

Sonnenuhr Halde Schwerin Castrop-Rauxel

Schon 1993 hat der Künstler Jan Bormann diese Sonnenuhr für die Halde der ehemaligen Zeche Erin gebaut. Aus der Luft betrachtet werden vier Zugänge zur Halde sichtbar, die exakt nach den vier Himmelsrichtungen ausgerichtet sind. So erscheint die Sonnenuhr in der Mitte eines großen Raumkreuzes, Geokreuz nennt es der Künstler

Die Halde liegt 147 Meter über dem Meeresspiegel. Oben sieht man im Westen den alten Hammerkopf-Förderturm über Schacht 3 der Zeche Erin. In nordöstlicher Richtung ist die Dortmunder Skyline zu sehen, mit dem Florian im Westfalenpark, der Kreuzkirche und den Hochhäusern der Innenstadt.